Besuch aus der Schweiz

Natürlich hielt ich von Anfang an nicht nur Michael Bohmeyer und Johannes Ponader über alle Entwicklung bezüglich des BGE-Cola-Projektes per eMail immer auf dem Laufenden, sondern auch die Schweizer BGE-Genossen. Und wie es der Zufall wollte, hatte Che Wagner, der Verantwortliche für Schweizer Grundeinkommens-Cola, demnächst in Berlin zu tun und wir sprachen gemeinsam ab, dass wir uns bei der Gelegenheit alle in Berlin treffen wollten, um u.a auch zu besprechen, wie es mit der Grundeinkommens-Cola weiter gehen kann. Die Cola war ja eigentlich für den Verkauf in der Schweiz vorgesehen. Für Deutschland standen einige Änderungen an, die nicht nur mit der Schweizer Volksinitiative, sondern auch mit der Brauerei zu klären waren.

Mit Bildmaterial sowie Verkaufsinformationen von der Schweizer Grundeinkommens-Cola erstellte ich inzwischen innerhalb weniger Stunden eine Webseite zur Bewerbung meiner Idee, mit dem Verkauf der BGE-Cola einen Anfang zu machen, durch den Verkaufserlös von (BGE-) Produkten unser aller Grundeinkommen zu generieren. Diese Seite stellte ich dann unter der von mir ja inzwischen reservierten Internet-Domain „www.BGE-Cola.de“ online und setzte lediglich erst einmal nur Michael Bohmeyer und Johannes Ponader von der Existenz dieser Seite in Kenntnis, um mir Ihr Einverständnis dazu abzuholen. Wie üblich bekam ich aber auf meinen Vorschlag von keinen von beiden eine Antwort.

Der Termin des Besuches von Che Wagner rückte ebenfalls immer näher, aber ich erhielt keine Informationen, wann und wo das Treffen genau statt finden sollte. Auf entsprechende Anfragen per eMail an Michael Bohmeyer und Johannes Ponader gerichtet, erhielt ich (wie inzwischen vollkommen üblich) keinerlei Antwort.
Da ich aber immer penetranter nachhakte, meldete sich schließlich Christiane Schinkel, die ja zuvor als Gast in meiner Radiosendung war, bei mir telefonisch und übermittelte mir sinngemäß folgende Nachricht von Johannes Ponader… „Wenn ich mich für meine wütende eMails* bei Michael Bohmeyer und Johannes Ponader entschuldigen würde, würde man sich vielleicht noch einmal mit mir treffen. Aber eigentlich stand die Entscheidung schon fest, dass man die Zusammenarbeit mit mir beenden würde.“

*) Ich war auf Grund der Summe aller vorangegangenen Erniedrigungen und Demütigungen und auf Basis der gesamten für mich total negativen Entwicklung kaum noch in der Lage, meine unbeschreibliche Wut zu unterdrücken.

 

Diese weitere Erniedrigung und Demütigung machte mich nun natürlich noch wütender wie ich es ohnehin schon war und statt der geforderten Entschuldigung schickte ich Michael Bohmeyer und Johannes Ponader den Entwurf für einen Button, den ich mir sowieso demnächst anfertigen wollte…

Ich bin nicht Teamfähig

Ich selbst bin nämlich schon lange der Meinung, dass die so genannte „Teamfähigkeit“ in unserer Gesellschaft nichts weiter bedeutet, wie… „Ordne Dich gefälligst unter Du Arsch!“ und Michael Bohmeyer und Johannes Ponader bewiesen es mir gerade wieder sehr eindrucksvoll.

Ohne über diese Querelen und all die vorangegangenen Erniedrigung und Demütigung zu berichten, fragte ich bei Che Wagner per eMail nach, ob er denn bereits wisse, wann und wo unser gemeinsames Treffen stattfinden würde und ich bekam von ihm sinngemäß folgende Antwort… „Das Treffen ist bereits festgelegt, er trifft sich mit Michael Bohmeyer und Johannes Ponader alleine und eventuell könne ich ja am Ende mit dazu stoßen.“

Jetzt platze mir auch Che Wagner gegenüber per eMail der Kragen. Ich hatte das ganze BGE-Cola-Projekt überhaupt erst ins Rollen gebracht. Es war meine Idee und ich hatte auch die gesamte Vorleistung erbracht, um die Schweizer Grundeinkommens-Cola nach Berlin zu holen und man schloss mich nicht nur regelrecht aus ALLEN Entscheidungen völlig aus, sondern blockierte das Projekt und meine Arbeit ständig in infamer und aus meiner Sicht inzwischen schon regelrecht boshafter Art und Weise. Wie viele Erniedrigungen und Demütigungen sollte ich noch über mich ergehen lassen? Mit welch absichtlich zelebrierter Menschenverachtung hatte ich es hier zu tun, wobei ich ganz ehrlich zugeben muss, dass ich mich NIEMALS (mehr) zu meinen Peinigern an einen Tisch setze, sondern sie lieber verbal verprügle.

Aber diesbezüglich brauchte ich mir keine Sorgen mehr zu machen, denn ich erhielt auf meine freundliche Button-Nachricht nun doch eine Antwort per eMail von Michael Bohmeyer persönlich mit folgender sinngemäßer Nachricht… „Auf Grund meiner Teamunfähigkeit und dass man mit mir nicht zusammen arbeiten könne, hat man beschlossen, sich von mir zu trennen und somit von einer weiteren Zusammenarbeit mit abzusehen. Michael Bohmeyer bedankte sich für mein Engagement bezüglich des BGE-Cola-Projektes und wünschte mir für die Zukunft viel Glück. Außerdem befahl er mir noch dazu, die von mir erstelle Webseite zur Bewerbung meiner BGE-Cola-Idee wieder aus dem Internet zu entfernen.“

Eigentlich erwartete ich auch gar keine andere Antwort, denn dass ich nicht Teil meiner Idee und des darauf basierenden Projektes sein sollte, hatte man mich nicht nur die letzten Wochen sehr konkret spüren lassen, sondern war aus meiner Sicht schon beschlossenen Sache, als ich mit der Schweizer Grundeinkommens-Cola bei der Getränkevertriebs-Genossenschaft in Berlin ankam. Schlagartig wurde mir außerdem bewusst, dass Johannes Ponader sein Ziel erreicht hatte. Er hatte alle Beteiligten gegen mich aufgebracht und ausgespielt und ich habe mit meiner Wut auf Basis all der Enttäuschungen und meiner Verzweiflung natürlich auch noch selber dazu beigetragen. Seine hintergründig intriganten Manipulationen waren von Erfolg gekrönt. Er konnte mit sich sehr zufrieden sein, denn inzwischen gingen Michael Bohmeyer und Johannes Ponader davon aus, dass meine Idee sowieso ihnen gehört und sie stellten mich noch dazu als schuldigen der gesamten Miesere dar.

So (verdreht in der Schuldfrage) funktioniert das Prinzip des Mobbings und das allerschlimmste daran ist noch dazu, dass sich sehr viele Menschen bzw. Mitstreiter, obwohl sie viele Hintergründe bzw. die Wahrheit sehr genau kennen, sich auch noch (mehr oder weniger intensiv) daran beteiligen und der Rest schaut einfach weg, auch weil Courage unbequem und zeitaufwendig ist, bzw. elementare Nachteile mit sich bringen können, die man aber absolut nicht haben möchte, um seine eigenen angestrebten Ziele zu erreichen.** Man selbst fühlt sich in solchen Momenten immer wieder von der gesamten Welt elendig im Stich gelassen, wobei ich das Gefühl (auf familiärer, beruflicher und gesellschaftlicher Ebene) auch auf Grund meines wundervoll katastrophalen Lebenslaufes bereits zu genüge kenne. Das war alles nichts neues für mich.

**) Da der Tag nur vierundzwanzig Stunden hat, hat man keine Zeit, sich um die vielen kleinen Ungerechtigkeiten im eigenen Umfeld zu kümmern, da man die Zeit ja für die GROßEN Vorträge, Diskussionsrunden, Demonstrationen oder Vereinsgründungen usw. ect. pp zum Thema Gerechtigkeit benötigt. Ein wundervolles Endlosbeispiel real gelebter Schizophrenie auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. 😉

 

Der absolute Hammer bzw. der totale Treppenwitz (nicht nur) dieser bzw. der Geschichte überhaupt ist deswegen auch dabei, dass sich genau zu der Zeit parallel eine weitere Initiative gegründet hat, die sich „Atmosfaire Arbeit“ nennt. Diese Initiative ruft so genannte Arbeitgeber auf, sich gegenüber den so genannten Arbeitnehmern (hauptsächlich den von den Jobcentern zwangsvermittelten) sozial zu verhalten und ihre Grundrechte und ihre Menschenwürde zu (be-)wahren. Dieser weitere sich in Gründung befindende (und aus meiner Sicht nächste Gutmenschen-) Initiative, gehören zahlreiche Mitstreiter der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen, sowie mindestens eine weitere sich bei der Initiative“Mein Grundeinkommen“ hoch gearbeitete Führungspersönlichkeit an.
Ich selbst bekomme aber von diesem ständigen Sozial- bzw. Revolutions-Theater (Endlosvorträge und -Debatten, Demonstrationen und Vereinsgründungen usw. usw.) nur noch abwechselnd entweder Brechreiz oder voluminöse Lachkrämpfe und kann deswegen auch niemanden mehr von diesen Initiativen wirklich ernst nehmen, was mir inzwischen natürlich sehr übel genommen wird. Keiner von diesen Grundrechte-Laiendarstellern kommt dagegen aber selber auf die Idee, dass jegliche gesellschaftlichen Veränderungen grundsätzlich immer NUR bei einem selber anfangen und jeglicher Versuche es ihnen bewusst zu machen, wird mit totalem Erkenntnisboykott und entsprechend Anfeindungen rückvergütet.

 

Ungerechtigkeiten

bekämpft man am wirkungsvollsten,

in dem man SELBER einfach nicht (mehr)

mit macht.

 

<<< Mein-Grundeinkommen beim radio-aktiven Wendeberater <<<