Die Realisierung

Wie auf Bestellung sprach mich zeitgleich zu meiner Idee, mit der Schweizer Grundeinkommens-Cola den Anfang zu machen, das bedingungslose Grundeinkommen völlig unpolitisch aus dem Verkaufserlös von (BGE-) Produkten zu generieren, eine langjährige BGE-Mitstreiteren an, ob ich so nett wäre und einen Umzugs-LKW in den Schwarzwald fahren könnte. Eine Familie, dessen älterer Sohn gerade verstorben war, wollte Berlin unbedingt den Rücken zukehren und gerne in den Schwarzwald ziehen. Da sie aber wegen der rund um die Uhr Pflege des verstorbenen Sohnes auf Hartz-IV-Niveau lebten, suchten sie händeringend einen Fahrer, der ihnen ihren Umzugs-LKW kostengünstig in den Schwarzwald fahren könnte.
Weil ich selbst sonst auch keine große finanzielle Möglichkeit habe Berlin mal für ein paar Tage zu verlassen, sagte ich natürlich gerne zu, und das auch, weil LKW fahren meine zweite große Leidenschaft ist. Es gibt nichts schöneres, wie das Enten jagen mit einem 40Tonner Sattelzug z.B. auf dem Berliner Ring. 😉

Parallel dazu nahm ich außerdem Kontakt zu der Schweizer Volksinitiative auf, wo meine Idee erst etwas verhalten und dann aber ebenfalls sehr positiv aufgenommen wurde. Die Schweizer sagten zu, dass wir eine (Test-) Lieferung von 80 Kästen der Grundeinkommens-Cola-Cola bekommen würden und das sogar noch auf Vorkasse. Nur abholen müssten wir die Cola bei der Brauerei natürlich selber.

Zu unserem absolut großen Glück stellte sich noch dazu heraus, dass die Schweizer Grundeinkommens-Cola von einer Brauerei im Schwarzwald (also in Deutschland) hergestellt und abgefüllt wurde. Der Zielort des geplanten Umzuges und die Brauereihof lagen gerade mal rund 30 Kilometer voneinander entfernt.

Mir war aber noch dazu klar, dass wir den Vertrieb der Grundeinkommens-Cola (langfristig) nicht alleine stemmen konnten und so recherchierte ich im Internet nach möglichen Getränkevertrieben in und um Berlin herum und erstellte mir eine Liste der potentiellen Kandidaten. Sehr positiv viel mir dabei ein Genossenschaft, mit der Geschäftsphilosophie „Die Firma gehört den Angestellten und nicht dem Chef!“ ins Auge. Das gefiel mir, da es zum BGE wie die Faust aufs Auge passte. 🙂

Und als ob aber all diese fantastischen Wunder nicht schon für sich alleine völlig ausreichten, bekam ich von Michael Bohmeyer noch dazu zeitgleich eine eMail von einem Berliner Getränkevertrieb weitergeleitet, der die BGE-Verlosung toll fand und sich gerne mit seiner Kompetenz mit einbringen würde. Es war genau die Genossenschaft, die auf meiner Liste ganz oben stand*.

*) Ich liebe es, im Fluss der Dinge bzw. der Zeitqualität zu arbeiten, statt krankhaft und egoman für einen schnellen Vorteil oder Gewinn zu taktieren.

 

Auf Basis all dieser unglaublichen Informationen bzw. der fantastischen Entwicklungen, fragte ich die Umzugsfamilie, ob ich den Umzugs-LKW nicht wie geplant bei der LKW-Vermietung im Schwarzwald abgeben, sondern mit ihm, beladen mit der Grundeinkommens-Cola, zurück nach Berlin fahren könne. Selber vom BGE hoch begeistert sagten mir die Familie dies natürlich ohne zu zögern zu und übernahm sogar die zusätzlichen Kosten, wobei ich zur Minimierung dieser Kosten noch dazu auf meinen Fahrerlohn verzichtete.
Da die Schweizer Grundeinkommens-Cola auf Grund der geringen (Test-) Menge relativ teuer im Einkauf wahr, bekamen wir sie aber durch all diese wundervollen Umstände ohne zusätzliche Transportkosten (bis auf den Diesel) nach Berlin. Die Welt war für mich (wie ich es sonst nur sehr selten erlebe) perfekt, wobei ich ja eh ein Sonntagskindbin. 🙂

>>> Die Ankunft der Schweizer Grundeinkommens-Cola in Berlin >>>

<<< Die Geburt der Idee <<<

 

 

 

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