Es ist gut zu wissen,…

dass der Faschismus seine Wirkung nicht durch die kleine Gruppe der Täter, sondern sich immer durch die Masse die weg schaut entfaltet, wobei diese Masse am Ende dann aber nicht zugeben kann, dass sie nur weg geschaut oder schlimmer sogar noch mitgemacht hat, um das eigene (Über-) Leben zu sichern bzw. dieses noch dazu als berechtigte Entschuldigung dafür angibt, dass sie es zugelassen hat, das andere Menschen zu Schaden oder sogar zu Tode gekommen sind.

Das anfangs noch relativ harmlose Mobbing auf persönlicher oder beruflicher Ebene ist nur eine Vorstufe und geht (derzeit) über das Hartz-IV-System – als Mobbing auf gesellschaftlicher Ebene -, auch angetrieben von den unzählig traumatisierten und voller Hass erfüllten Menschen, in den Faschismus über. Die Vorwarnzeichen sind in unserer Gesellschaft bereits WIEDER überall zu sehen.

Jeder für sich hat natürlich eine Entschuldigung für sein unmoralischen Verhalten, da er ja irgendwie vom System gezwungen wurde und gar nicht anders konnte als mit zu machen. Dass derjenige aber (so wie unzählige andere Menschen) genau mit dieser inneren Haltung die Triebkraft für das (gemeinsame) Unheil ist, wird ihm bzw. ihr überhaupt nicht bewusst bzw. streubt sich das Innere zur Not bis zur völligen Selbstzerstörung.

Aufzuhören, das Problem ständig bei den anderen zu suchen und sich stattdessen selber zu hinterfragen und zu reflektieren wo die eigenen Defizite liegen, benötigt innere Kraft auf Basis von gewollter Aufklärung und Bewusstmachung, die aber anfangs bzw. auch zwischendurch innerlich Schweine weh tut, weswegen es auch so schwer ist, seinen eigenen inneren Schweinehund zu überwinden.

Die Menschen die sich dabei übrigens (oft sehr lautstark) als die Stärksten darstellen oder sich mit der Problembekämpfung (oft ebenfalls sehr lautstark) profilieren, sind in Wirklichkeit meistens die charakterlich am schwächsten und bilden dadurch dann infolge die kleine Gruppe der Täter. Diese Charakter schwachen Täter und Täterinnen gibt es übrigens auf beiden Seiten und beide Seiten sind bereit für ihre Überzeugung zur Not sich selbst und die gesamte Welt zu zerstören.

Zu dem Thema hatte ich bereits im Juli 2014 einmal etwas veröffentlicht: „Anleitung für den Faschisten in uns selbst.

Und wenn man versucht all dies und noch viele mehr anderen Menschen bewusst zu machen, tritt man nicht nur von ein Fettnäpfchen in das andere sondern badet ständig darin, was mit der Zeit ganz schön auf die Psyche geht.

 

 

 

 

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