Wie die Zeit verging und… nichts passierte

Nachdem ca. einer Woche, seit Ankunft der Schweizer Grundeinkommens-Cola in Berlin, vergangen war, fragte ich Johannes Ponader, wann denn nun die Webseite zum intensiven Bewerben der BGE-Cola-Idee fertig sei.
Ich selber benötige für solch eine (schnelle) Lösung lediglich ein bis zwei Tage, da ich ja für mehrere meiner eigenen Projekte selber entsprechende Webseiten erstelle bzw. auf Basis von Web-Blogs betreibe.

Johannes Ponader versicherte mir, dass es jeden Tag so weit sein müsste. Meine Enttäuschung stieg inzwischen nicht mehr nur von Tag zu Tag sondern bereits von Stunde zu Stunde.

Ich selbst machte mich inzwischen (relativ unmotiviert motiviert) auf den Weg, um bei potentiell BGE interessierten Abnehmern für die Grundeinkommens- bzw. die gesamte BGE-Cola-Idee zu werben, wobei ich mir aber auch auf Grund der fehlenden Unterstützung eher wie ein bettelnder
Staubsaugerbeutelhalterungsbefestigungsschraubenunterlegescheiben-Vertreter
vorkam. Ich kam mir in meiner eigen Idee auf einmal völlig entwertet und total deplatziert vor. Hatte ich mir sehr viel von meiner Idee und der realen Umsetzung versprochen, war jetzt aber jeder Tag dagegen einfach nur unbeschreiblich erniedrigend und demütigend.

 

Nachdem ca. zwei Wochen, seit Ankunft der Schweizer Grundeinkommens-Cola in Berlin, vergangen waren, fragte ich Johannes Ponader, wann nun endlich die Webseite zum intensiven Bewerben der BGE-Cola-Idee fertig sei.
Diesmal bekam ich von ihm die Antwort, dass er das gar nicht wisse und ich sollte doch einfach mal andere Mitglieder von der Initiative Mein-Grundeinkommen danach fragen. Aber es fühlte sich auf einmal niemand mehr wirklich zuständig und ich wurde von Pontius zu Pilatus geschickt und weiter vertröstet und vertröstet, so dass mein inzwischen immens gestiegenes Unbehagen langsam in Wut überging.

Johannes Ponader informierte mich noch dazu, dass man bereits Kontakt zu Fritz-Kola aufgenommen hätte bzw. mit ihnen in ersten Verhandlungen über meine Idee stehe. Mir war diesbezüglich zwar klar, dass dies wenn überhaupt nur auf einer der untersten Ebenen statt fand. Trotzdem empfand ich die Tatsache, dass ich auch hier wieder völlig ausgeschlossen wurde ebenfalls als sehr verletzend.

 

Nachdem ca. DREI Wochen, seit Ankunft der Schweizer Grundeinkommens-Cola in Berlin, vergangen waren, fragte ich Johannes Ponader, wann nun endlich die Webseite zum intensiven Bewerben der BGE-Cola-Idee fertig sei.
Und diesmal bekam ich von Johannes Ponader eine Antwort, die mir erst einmal völlig die Sprache verschlug. Sinngemäß sagte er… Wir machen gerade einen Realod der gesamten Webpräsenz und darin ist dann auch die BGE-Cola-Seite mit integriert und sobald diese fertig ist, ginge es los.

Für mich war das ganze, auch mit Rückblick auf alle zuvor ertragenen Erniedrigungen und Demütigungen, ein unbeschreiblicher Schlag ins Gesicht. Jeder der sich ein wenig mit komplexen Webseiten (also mit Webseiten mit eher unüblichen Funktionalitäten) auskennt weiß, dass ein kompletter Realod solch einer Webpräsenz nicht nur Wochen, sondern sogar Monate dauern kann, vor allen wenn nur ehrenamtlich Mitwirkende daran arbeiten.

Für mich war diese Entscheidung noch dazu völlig hirnrissig, denn die Schweizer Grundeinkommens-Cola war ja erst einmal nur ein Test. Für einen eigenständigen Vertrieb in Berlin bzw. in ganz Deutschland, mussten die Flaschen ganz andere Etiketten sowie dann auch eine eigene Vertriebsgenehmigung bekommen. Das gesamte Projekt musste somit auch erst einmal richtig durchdacht, geplant und konnte überhaupt erst dann realisiert bzw. in das Mein-Grundeinkommen-Konzept integriert werden.
Ich ärgerte mich maßlos über mich selbst. Warum hatte ich Trottelkopf nicht einfach schon selber eine Webseite für das BGE-Cola-Projekt ins Internet gestellt und selber mit der intensiven Öffentlichkeitsarbeit begonnen hatte? Ich meldete darauf hin die Domain „BGE-Cola.de“ an.

Auf Grund all dieser Vorgänge war ich kurz davor, vor innerer schäumender Wut in Ohnmacht zu fallen und ab da konnte ich die Schleusentore, die bis dahin meine gesamte aufgestaute Wut (so gut es mir gelang) zurück gehalten hatten, nicht mehr geschlossen halten. Den gesamten aufgestauten Druck durch die endlosen Erniedrigungen und Demütigungen und dem völlig respektlosen Verhalten mir gegenüber entlud sich nun in immer intensiverer Form und wer mich kennt oder mich schon einmal respektlos behandelt hat weiß, dass ich in solch einem Fall „meine“ Respektlosigkeit in entsprechende Worte fassen und mit großem Genuss (vor allem schriftlich) zelebrieren kann.

Außerdem hatte ich seitdem nur noch ein Gedanken… Was war hier eigentlich wirklich los? Was für ein mieses Spiel wurde hier gespielt? In was für einer Initiative bin ich hier gelandet bzw. arbeite ich zusammen?
Menschen die anderen die Würde „schenken“ wollen, treten ihr selber pausenlos mit Füßen. Mir wurde auch immer bewusster, dass die gesamte Blockade kein Zufall, sondern pure Absicht war und einige Beweggründe reimte ich mir auch schon aus der zusagenden Absage bezügliche meiner Wendeberater-Radiosendung zusammen.

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